Das älteste Paar Schuhe, was bisher entdeckt wurde, ist rund 9.000 Jahre alt. Die ersten Schuhformen, die heute bekannt sind, blieben über mehrere Jahrhunderte hinweg unverändert. Der Absatz hatte in seinen Anfängen im 13. Jahrhundert vor allem praktische Gründe. Erst im 17. Jahrhundert kam der Absatz erstmals in seiner heutigen Form auf. Er sollte die Menschen größer machen, den Oberkörper gezielt betonen. Zu jener Zeit war der Absatzschuh gleichermaßen bei Frauen wie Männern beliebt. Um 1850 bildete sich eine deutliche Trennung der Geschlechter aus, die Auswirkungen auf die Geschichte des Schuhs hatte. Fortan wurden Schuhe geschlechtsspezifisch entwickelt und produziert. Die Schuhe des Mannes waren eher praktisch und bequem, die der Frauen eher unpraktischer, dafür aber wandelbarer, kreativer, phantasievoller und extravaganter. Diese Differenzierung zwischen Männer- und Damenschuhe ist bis heute erkennbar.
Einheit trotz Vielfalt: Schuh
Heute gibt es eine große Vielfalt an verschiedenen Schuhen, angefangen vom einfachen Turnschuh, über den Gummistiefel, Kinderschuhe und Schuhe mit einem hohen Absatz wie dem Highheel. Auch wenn alle diese Schuhtypen von ihrem äußeren Erscheinungsbild sehr unterschiedlich sind, so ähneln sie sich doch in ihrem prinzipiellen Aufbau. Der aus zwei Teilen bestehende Schuh gliedert sich in den oberen Schaftteil und den unteren Bodenteil. Der Schaft setzt sich wiederum aus mehreren miteinander vernähten und verklebten Einzelkomponenten zusammen. Funktional ist der Schaft dafür verantwortlich, den Fuß im Schuh zu stabilisieren. Der Aufbau des Bodens ist vom Model des Schuhs abhängig, er besteht aber aus mindestens einer Sohle.
Schuhe für die Damen: Damenschuhe
Die Produktpalette an Schuhen für die Damenwelt scheint schier grenzenlos zu sein. Es gibt Schuhe mit einem kleinen Absatz wie Pumps, oder mit einem großen Absatz wie Highheels. Darüber hinaus gibt es Stiefel aber auch bequeme Sandalen in allen Formen und Farben. Hier lautet das Motto: „Es gibt nichts, was es nicht gibt“.