Ob selbstgemachte Badekugeln, vegane Kekse oder selbstgestrickte Mützen – Do it yourself ist in und kann mit etwas Glück und Expertise Ihr Portemonnaie füllen. Denn dank digitaler Entwicklung lassen sich heutzutage problemlos selbst angefertigte Produkte weltweit verkaufen. So können Sie selbst entscheiden, ob Sie Ihr Hobby zum Beruf machen wollen. Damit das gelingt, enthält das aktuelle E-Book nützliche Tipps und Tricks darüber, wie Sie Ihre DIY-Produkte sowohl online als auch offline richtig verkaufen. Gleichzeitig berät das E-Book, wie Sie Ihre eigenen Produkte optimal darstellen, um potenzielle Konsumenten zu überzeugen, und Ihre selbstgemachten Artikel erfolgreich promoten. Im Anschluss daran erhalten Sie alle relevanten Informationen über die rechtlichen Bedingungen des deutschen Marktes.

Grundsätze der Warenpräsentation

DIY selbstgemachtes verkaufen

Um einen eigenen Online-Shop einzurichten, bedarf es heutzutage nicht mehr viel Aufwand. Plattformen wie DaWanda oder Etsy bieten die perfekte Basis, um Ihre Produkte online zu verkaufen. Gleichzeitig kann man auf Messen und Veranstaltungen seine selbstgemachten Werke fernab vom Netz präsentieren, um beispielsweise älteres Publikum anzusprechen. Grundsätzlich gilt, dass Sie die Produkte möglichst gut in Szene setzen müssen, damit Sie die Bedürfnisse Ihrer potenziellen Käufer wecken und sie im Idealfall zum Kauf motivieren. Diesbezüglich hat die Bloggerin aus dem DIY-Bereich Jenny Karl zusammengefasst, worauf es bei der perfekten Produktinszenierung ankommt. Besonders wichtig ist hierbei das Bildmaterial, da Bilder circa 60-mal schneller wahrgenommen werden als Wörter. Oftmals finden Sie diesbezüglich Tutorials oder feste Vorgaben auf den einzelnen Internetseiten, die Sie dementsprechend beachten müssen. Ebenfalls von hoher Bedeutung sind der Produkttitel und der Beschreibungstext. Während der Titel kurz und präzise die wichtigste Information wiedergeben sollte, enthält der Beschreibungstext alle weiteren relevanten Informationen. Beide Texte zusammen sollten im besten Fall keine Fragen seitens der Kunden offenlassen. Vor allem wenn Sie selbstgemachte Sachen verkaufen, sollten Sie die Konsumenten auf emotionaler Ebene ansprechen. Verwenden Sie viele Adjektive, die Ihr Produkt möglichst bildhaft beschreiben. Weitere wichtige Rahmenbedingungen, die für den Erfolg maßgeblich verantwortlich sind, sind ein angemessener Preis, die Bezahlmöglichkeiten, der Versand und der Bestand. Vermeiden Sie daher triviale Fehler, um Ihre potenziellen Kunden nicht während des Kaufprozesses zu verlieren. Weitere wichtige Tipps zum Thema optimale Produktinszenierung können Sie in unserem aktuellen E-Book nachlesen. Auch die Entwicklung eines gewissen Wiedererkennungswertes und Ihrer Persönlichkeit sind ausschlaggebend für den Erfolg. Empfindet der Kunde eine gewisse Sympathie für Sie und Ihr selbstgemachtes Produkt und kann sich im besten Fall mit Ihnen identifizieren, kann dies ein ausschlaggebendes Verkaufsargument sein.

Selbstgemachtes online und offline verkaufen

Etsy und DaWanda gehören zu den bekanntesten Online-Plattformen für DIY-Produkte. Beide Marktplätze sind einfach aufgebaut und bieten – vor allem für Selbstgemachtes – die optimale Bühne. Je nach Zeit und Lust sind beide Plattformen für den Einstieg in die Selbstständigkeit geeignet. Wer sich auf einem internationalen Markt behaupten will, ist mit Etsy gut beraten. DaWanda hingegen beschränkt sich auf den deutschen Markt und hat strenge Auflagen in Bezug auf Eigenwerbung, sodass kommerzielle Unternehmen nicht die Überhand nehmen. Erfahren Sie mehr über die beiden Online-Shops in unserem aktuellen E-Book. Vergleich von DIY Verkaufsplattformen Neben den passenden Online-Shops bieten die verschiedenen Social Media-Kanäle die Möglichkeit, Ihre selbstgemachten Produkte bekannt zu machen. Dabei sollten Sie jedoch darauf achten, dass die jeweilige Plattform zu Ihrem Produkt passt. Facebook beispielsweise eignet sich hervorragend für die direkte Kommunikation mit Ihren potenziellen Kunden. Weiterhin können Sie eine spezifische Zielgruppe und Reichweite festlegen, um den Streuverlust zu minimieren. Instagram hingegen ist eine Plattform, auf der Sie Ihr Bild- und Videomaterial sowie private Einblicke hinter die Kulissen mit Ihrer Zielgruppe teilen können. Beides dient vor allem der Vertrauensbildung zum Produkt aber auch zum Verkäufer und stärkt demnach Ihre Reputation. Großes Potenzial hat momentan die App Snapchat, mit der Sie sowohl Kurzvideos als auch Bildmaterial mit Ihren Followern teilen können. Gerade beim Verkauf von selbstgemachten Artikeln bieten sich Videos an, um das Produkt den Usern vorzustellen und in der Handhabung zu zeigen. Um die unterschiedlichen Kanäle erfolgreich für sich zu nutzen, sollten Sie Ihre Kunden wirklich gut kennen. Verbreiten Sie regelmäßig guten Content, der dem Publikum einen gewissen Mehrwert bietet, den es im besten Fall bereit ist zu teilen. Dies hat zur Folge, dass Ihre Sichtbarkeit steigt, ohne dass Mehrkosten für Sie entstehen. Darüber hinaus empfiehlt es sich, auf negatives Feedback Ihrer Kunden zu reagieren, um herauszufinden, wo das Problem liegt. Weitere Tipps, wie Sie Ihre selbstgemachten Produkte erfolgreich in den sozialen Netzwerken präsentieren, beinhaltet das aktuelle E-Book.

Informationen zu Produkthaftung und Gewährleistungsrecht

Rechtliche Rahmenbedingungen

Da nicht „einfach drauf los“ verkauft werden darf, sondern für den Vertrieb von Selbstgemachtem immer auch Gesetze beachtet werden müssen, sind in dem E-Book außerdem Antworten auf die wichtigsten rechtlichen Fragen übersichtlich zusammengefasst. So erfahren Sie von dem Juristen Jan Knupper zum Beispiel, wie verschiedene Produkte gekennzeichnet werden sollten, bevor diese in den Verkauf gelangen. Außerdem erhalten Sie Erläuterungen zum Verbraucherschutz und Urheberrecht sowie auf die Frage, wie viel je nach persönlicher Situation eigentlich dazuverdient werden darf, wie die Einnahmen zu versteuern und welche versicherungsrechtlichen Folgen zu erwarten sind. Ebenfalls hilfreich für den Einstieg in den Verkauf sind die Informationen zum Erstellen von Rechnungen. Eine Musterrechnung (auch für Kleinunternehmer) finden Sie hier.